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Jupiter |
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In der Atmosphäre bilden sich immer wieder Flecken, dies sind gewaltige Wirbelstürme, in denen riesige Mengen an Bewegungsenergie gespeichert sind; daher sind es relativ langlebige Objekte.
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Der Große Rote Fleck Der Fleck verschwand schon mehrmals, seit 1878 konnte man ihn jedoch lückenlos beobachten. Der Große Rote Fleck ist rund 40 000 km x 15 000 km groß; die Erde hätte in ihm "bequem" Platz. Diesen dramatischen Anblick von Jupiters Großem Roten Fleck und seiner Umgebung lieferte Voyager 1 am 25. Feb. 1979, als sich die Sonde 9,2 Millionen Kilometer entfernt aufhielt. Wolkenfeinheiten bis zu einer Größe von 160 Kilometern Durchmesser sind noch zu erkennen. Das farbenfrohe, wellige Wolkenmuster links vom Großen Roten Fleck ist eine Region außerordentlich komplexer und vielseitiger Wellenbewegungen. |

Dass der Kern aus festen Gestein und Eisen besteht, folgt aus der Tatsache, dass seit 4 Mrd. Jahren viele Kometen auf Jupiter gestürzt sind: Jupiter besitzt eine Schutzfunktion für die 4 inneren Planeten.
Jupiters Wärmehaushalt
Jupiter gibt mehr Wärme in den Weltraum ab, als er von der Sonne empfängt (Gilt auch für weitere Gasplaneten). Vermutlich stammt diese
Wärme noch aus seiner Entstehungszeit, während der sich die Jupitermaterie zusammenzog und dabei
potenzielle Energie des Gravitationsfeldes in Wärme umgewandelt wurde. Die innere Wärmequelle von
Jupiter ist der Motor der großräumigen atmosphärischen Bewegungen.
Jupiters Ringsystem

Jupiter besitzt ein dünnes Ringsystem, das erst im Jahre 1979 mithilfe der Raumsonde Voyager 1
entdeckt wurde, inzwischen aber auch durch Beobachtungen von der Erde aus untersucht werden konnte.
Der hellste Teil des sehr dünnen Ringes ist rund 1,8 Planetenradien von Jupiter entfernt.
Die äußerst kleinen Ringteilen können nicht dauerhaft in dem flachen Band verweilen, sondern gelangen
nach einiger Zeit zur oberen Atmosphäre des Gasplaneten. Daher ist ein Materienachschub für die
Ringbestandteile unerlässlich. Das nachgelieferte Ringmaterie stammt von den
nahen Monden und wird wahrscheinlich beim Aufprall kleinerer Meteoroide oder durch den Sonnenwind
aus den Oberflächen der Jupitertrabanten herausgeschlagen.
Jupiters Magnetfeld
Mit 1,6 Tesla besitzt Jupiter das bei weitem stärkste
Magnetfeld aller Planeten des Sonnensystems.
Darin gefangene Teilchen stammen sowohl vom
Sonnenwind als auch vom Jupitermond Io. In der
Nähe der Jupiterpole wurden Polarlichter
beobachtet.
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Das Bild zeigt eine Aufnahme dieser Polarlichter, die mit Hilfe des Hubble-Weltraumteleskops entstand. |




