Braune Zwerge
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| Brauner Zwerg Gliese 229B Der helle Fleck am unteren Rand der Aufnahme des Hubble-Telekopes ist ein Brauner Zwerg. Braune Zwerge sind aufgrund ihrer geringen Leuchtkraft schwer zu beobachten: Sie werden von den helleren Sternen überstrahlt. Gliese 229B ist der Begleiter des Hauptsternes Gliese 229A. |
Braune Zwerge sind schwach leuchtende Sterne mit einer Masse unter 0,07 bis 0,09 Sonnenmassen (je nach chemischer Zusammensetzung).
Sterne die nach ihrer Entstehung nur diese Masse erreichen, haben mit unter 10 Millionen K eine so niedrige Zentraltemperatur, dass sie keine Energie mit Hilfe atomarer Kernverschmelzung (Nach der "Geburt" ist die Fusion D + H --> He-3 möglich; das wenige Deuterium ist aber schnell aufgebraucht) freisetzen können. Sie sind lediglich in der Lage Energie aus einer Kontraktion zu beziehen.
Ihre Oberflächentemperatur liegt noch unter der eines Hauptreihensternes der Leuchtklasse E, also zwischen einigen Hundert und etwa 2 500 K.
Braune Zwerge sind wegen ihrer geringen absoluten Leuchtkraft selbst in der Nachbarschaft unseres Sonnensystems nur schwer nachzuweisen.
Die relativ häufige Existenz brauner Zwerge ist eigentlich sehr wahrscheinlich. Sie stellen der Masse nach ein Bindeglied zwischen Planeten und echten Sternen dar.
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| In dem Bild ist noch einmal der Grössenunterschied zu sehen. Die Sonne wird mit dem schon oben genannten Gliese 229A und den Braunen Zwergen Teide 1 und Gliese 229B verglichen. Um die kleine Grösse der Braunen Zwerge hervorzuheben ist auch der Jupiter neben Gliese 229b abgebildet. Wie man gut erkennen kann, sind beide gleich gross. Der Durchmesser täuscht aber: Gliese 229B hat eine 20 mal so grosse Masse wie der Jupiter. |

