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Der Davidsbrunnen wurde 1927 im vorderen Teil des Kulmbacher Stadtparks
("Auf der Draht") aufgestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt befand sich dort ein
Springbrunnen, der 1894 errichtet worden war. |
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Entwurf der Davidsfigur durch C. A. Bachmann |
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Die fertige Davidfigur
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| Einige Kulmbacher Nationalsozialisten konnten jedoch das Motiv des siegreichen "Judenjungen David" im Kampf gegen Goliath mit ihrem "Rasse"-Verständnis nicht vereinbaren: Im Oktober 1934 wurde der "David" erstmals vom Sockel gestoßen. Die gauamtliche "Bayerische Ostmark" spielte den Vorgang als "Lausbubenstreich" herunter. Zwei Monate später wurde die Bronzefigur von einem Angestellten der Stadt Kulmbach und einigen Kursteilnehmern der NS-Landesführerschule auf der Plassenburg so schwer beschädigt, dass sie über Monate nicht mehr aufgestellt werden konnte. Im Vorfeld der "Reichskristallnacht" wurde die Standfigur endgültig demoliert und zusammen mit der Brunnenfassung im städtischen Bauhof aufbewahrt, bevor sie zu Beginn des Krieges in die Schmelzöfen wanderte. Die bis 1945 im Depot der Plassenburg eingelagerten Gussformen der Bronzefigur wurden von sog. Fremdarbeitern zerschlagen. |
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Postkarte mit Davidsbrunnen um 1930 |